Start-ups und junge Unternehmen können mit ihren unkonventionellen Herangehensweisen und disruptiven Ideen einen ganz entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten. Jedoch stehen dabei viele regulatorische Hürden im Weg. Die Eco Innovation Alliance ist ein Bündnis aus schon jetzt über 60 Start-Ups und Innovationsunternehmen, das sich als internationale Plattform versteht und dafür einsetzt faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Mit der Möglichkeit das Klima zu schützen kommt der Wandel, der schon unzählige Firmengründungen hervorgebracht hat. Unter diesen befinden sich sonnen, Thermondo, Mobisol, Ubitricity, Sunfire, CleanTechnica, um nur einige zu nennen, die der Allianz bereits beigetreten sind. In Anbetracht der derzeitigen Koalitionsverhandlungen, die einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft darstellen, kann die Allianz den Firmen eine Stimme verleihen.

Derweil läuft die Zeit davon sich in den Hauptstreitpunkten im Bereich Klima und Energiepolitik einig zu werden, denn das Koalitionsabkommen muss bis zum 21. Dezember unterzeichnet sein. Dabei sind die Grünen schon weit von ihren Forderungen abgerückt, die ein Enddatum für Verbrennungsmotoren bis 2030 und den Kohleausstieg bis 2020 beinhalten.

Es gibt jedoch noch weitere Streitpunkte, für die sich die Eco Innovation Alliance einsetzt: Steuerliche Anreize für Unternehmen, die in energieeffiziente und CO2-arme Renovierungen und Maschinen investieren zählen hierzu, finanzielle Anreize zu schaffen, um in den Cleantech Sektor zu investieren, sowie das Verlangen Subventionen für Industriesektoren, die die Klimaziele nicht einhalten abzuschaffen.

Bis zur Vereidigung der neuen Regierung am 21. Dezember wird es daher wichtig sein, möglichst viele dieser Regulationen abzuschaffen, um nicht den Anschluss im Rennen um eine kohlenstoffneutrale Wirtschaft zu verpassen.